Häufige Fragen von Privatkunden

Einige Fragestellungen von Privatkunden ergeben sich immer wieder, sodass wir hier die Möglichkeit nutzen, Ihnen vorab schon das Eine oder Andere zu erklären:

Die Klinkerriemchen eignen sich zur Neubau sowie zur Altbausanierung. Die Riemchen sind leicht anzubringen, in ihrer Herstellung einzigartig und geben kombiniert mit unserem Dämmstoff hervorragenden Wärmeschutz. Die Fassade ist nach der Anbringung nicht mehr mit der vorherigen Fassade zu vergleichen und überzeugt durch sein phantastisches Aussehen bei der Sanierung sowie im Neubau. Der Klinker mit der Dämmung ist schnell und einfach anzubringen, es ist kein Fundament nötig wie bei anderen Fassadensystemen, dies bedeutet auch Wohnflächengewinn. Im Winter sind die Wohnräume durch eine höhere Wandoberflächentemperatur vor Tauwasserbildung geschützt. Und im Sommer herrscht im Haus angenehme Kühle.

Herstellung des Klinkerriemchens

Der erste Arbeitsschritt ist die Aufbereitung und die Zerkleinerung des Tons bzw. der Schamotte. Beim nächsten Vorgang gelangt das Material durch die Hammermahle, wo es solange zerkleinert wird, bis es durch das Sieb passt. Jetzt ist das Material in Pulverform gebracht und kann in das Vorratssilo gefüllt werden, wo es mit Wasser gleichmäßig feucht gemacht wird. Beim Kollergang (große Walze) wird das Material sehr intensiv durchgewalzt und so für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt. Gleichzeitig wird das Material vorverdichtet. Der jetzt durchgekollerte Ton wird in einem Kastenbeschicker befördert, von wo er der entsprechenden Presslinie zugeteilt wird.

Danach gelangt das Material in den Vormischer, der drückt das Material in das Vakuum der Schneckenpresse, wodurch es noch weiter vorverdichtet wird. Wenn das Material aus der Schneckenpresse kommt, erhält es die richtige Höhe und Breite. Je nach Art der Schneckenpresse kann die Größe verändert werden, zwei Messer sorgen dann für die richtige Länge. Danach kommen die fast fertigen Riemchen in den Kammertrockner, wo sie für 24 Std. bei 140 – 160 Grad verbleiben.

Jetzt werden die Platten durch die Glasieranlagen gefahren. Die Riemchen kommen dann in feuerfeste Boxen und werden in einen Tunnelofen gebrannt. Das Brennen dauert bei 1100 Grad ca. 60 Std. Abschließend werden die Riemchen nochmals gespalten und auf Fehler überprüft. Final erfolgt die automatische  Ab- und Verpackung der Riemchen.

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt als deutsche Zulassungsstelle allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) für Bauprodukte und Bauarten und europäische technische Zulassungen (ETA) für Bauprodukte und Bausätze.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen werden für solche Bauprodukte und Bauarten im Anwendungsbereich der Landesbauordnungen erteilt, für die es allgemein anerkannte Regeln der Technik, insbesondere DIN Normen, nicht gibt oder die von diesen wesentlich abweichen. Sie sind zuverlässige Verwendbarkeitsnachweise von Bauprodukten bzw. Anwendbarkeitsnachweise von Bauarten im Hinblick auf bautechnische Anforderungen an Bauwerke. Europäische technische Zulassungen werden für Bauprodukte im Anwendungsbereich des Bauproduktengesetzes erteilt; sie dokumentieren verlässlich die Brauchbarkeit eines Bauproduktes.

Allgemeine Bauartgenehmigung (aBG)

Die allgemeine Bauartgenehmigung ersetzt seit Juli 2017 die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Bauarten. Sie kann nur beim DIBt beantragt werden. In dieser neuen Bescheidart werden die Planung, Bemessung und Ausführung von Bauarten geregelt.

Die Bauordnungen der Bundesländer zielen auf die Sicherheit von Bauwerken ab. Um diese zu gewährleisten, kann es notwendig sein – zusätzlich zu den Produkteigenschaften – Aspekte des Zusammenfügens von Bauprodukten zu baulichen Anlagen („Bauart“) zu regeln. Das ist insbesondere der Fall, wenn sich wichtige Eigenschaften einer baulichen Anlage erst aus dem Zusammenwirken verschiedener Bauprodukte ergeben. Als Anwendungsregel kann die allgemeine Bauartgenehmigung nationale oder europäische Produktregelungen flankieren.

Eigentümer von Altbauten sind nicht grundsätzlich zur energetischen vollständigen Sanierung verpflichtet. Wenn Sie sich für Modernisierungsmaßnahmen entscheiden, müssen diese aber den Vorgaben der Energieeinsparverordnung entsprechen.

Für die Fassadensanierung bedeutet das:
Wer mehr als nur kleine Ausbesserungsarbeiten und Instandhaltungen vornimmt, ist verpflichtet, die Fassade energetisch zu sanieren. Werden mehr als 10 % der Fassadenfläche erneuert, muss diese der Energieeinsparverordnung entsprechen. Das bedeutet das die Fassadenfläche den Regeln nach gedämmt sein muss.

Bei Verstoß kann ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 € erhoben werden.

Selbstverständlich beliefern wir neben Architekten und gewerblichen Kunden auch Privatkunden. Egal für welchen Kunden ist jedoch zu beachten, dass es bei vielen Produkten (insbesondere den Riemchen) eine Mindestabnahme gibt. Kleinstmengen können wir leider nicht liefern.

Kleinmengen außer Nachbestellungen unterhalb von 45 m² können wir leider nicht liefern.

Unser Sortiment umfasst über 2800 unterschiedliche Farben und Formate. Dadurch ist es nicht möglich Riemchen einzulagern. So ergeben sich auch keinerlei Restmengen, die wir für Kleinanfragen an unsere Kunden abgeben könnten. Hinzu kommt, dass wir die Riemchen aus unserem Sortiment nur in Kombination mit einem Dämmsystem verkaufen, nicht separat.

Wir müssen von jedem Riemchen ab Werk mindestens 50m² bestellen, sodass sich eine volle Palette ergibt. Alles darunter wäre unwirtschaftlich.

Außendämmsystem mit Putz

Bei dieser Variante wird als Schlussbeschichtung eine Putzschicht aufgebracht und farblich beschichtet.

Vorteil: kostengünstig, individuelle farbliche Gestaltung

Nachteil: Oberfläche nicht punktstabil, dadurch sind Beschädigungen der Fassadenhaut möglich. (z.B. Fahrradlenker, Vandalismus). Abgesehen davon werden heute in Putzfassaden noch immer Biozide und Pestizide verwendet, die in der Landwirtschaft längst verboten sind. Möchte man darin wohnen?

Außendämmsystem mit Klinkerriemchen

Hier wird die Außenhaut der Dämmung mit keramischen Klinkerriemchen bekleidet.

Vorteil: Der wohl größte Vorteil der Klinkerverkleidung ist die Haltbarkeit. Klinkerriemchen sind wartungsfrei. Außerdem ist die Außenhaut beständig gegen mechanische Einflüsse.

Nachteil: Höhere Anschaffungskosten, die jedoch mehr als wettgemacht werden, weil keine weiteren Folgekosten entstehen.

Die Kosten einer Fassadendämmung variieren von Haus zu Haus. Neben der Fläche auf der die Fassaden-Wärmedämmung angebracht werden soll spielt auch das gewünschte Klinkerriemchen und die Anzahl der Ecken und Sockel eine große Rolle. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch, ob es sich um einen Neubau handelt oder um vorhandene Bausubstanz, die renoviert wird.

Welche Dämmungen und welcher Dämmstoff für Ihr Eigenheim der richtige ist, und vor allem wie hoch letztendlich die Kosten für die Dämmungen sind, hängt vom Zustand Ihres Altbaus ab oder bei einem Neubau eben u.a. davon, welchen Energiestandard Sie umsetzen wollen/müssen.

Kontaktieren Sie uns für einen Termin mit dem Energieberater, mithilfe modernster Technik wird er die optimale Dämmung für Ihr Haus ermitteln – und dann können wir auch etwas zum Preis sagen.

Telefonisch können wir leider keine Preisauskünfte für Riemchenlieferungen geben, da Ihr Angebot ebenso individuell ist wie Ihr Projekt! Wir müssen wissen, welches Riemchen es sein soll, welche Menge, welcher Lieferort und eventuell nötiges Zubehör kalkulieren. Gerade Riemchen werden individuell für unsere Kunden hergestellt, der Preis ist stark abhängig vom Riemchen selbst, der Menge und wohin es geliefert werden soll. Eventuell sollen wir zusätzlich eins unserer Dämmsysteme liefern oder Zubehör wie Kleber und Mörtel. Insofern müssen wir darum bitten, dass Sie Ihre Anfrage ausschließlich per Email stellen an info@renowall.de, möglichst senden Sie uns dieses Formular ausgefüllt mit.

Mit einem Mauerwerksverband wird die Art der Anordnungen von Mauersteinen wie Klinkern, Verblendern, Riemchen innerhalb eines Mauerwerks bezeichnet. Die Beschaffenheit und Dicke des Mörtels in den Fugen spielt eine wesentliche Rolle für das Erscheinungsbild des Mauerwerks. Mauerwerksverbände dienten dazu, die Lasten einer Wand optimal im Mauerwerk aufzunehmen. Die unterschiedlichen Mauerwerksverbände führen demnach zu einer tragenden Rolle. Durch moderne Baustoffe stellt heute eine Verblendfassade meistens nur noch eine schützende Funktion der Gebäudesubstanz dar.

Der wilde Verband:
Wie der Wortlaut es schon sagt, handelt es sich beim wilden Verband um unregelmäßige Anordnungen der Mauersteine. Unregelmäßiger wilder Verband hier werden einige Köpfe unregelmäßig in die Fläche eingestreut. Jedoch sind bestimmte Regeln bei diesem Mauerwerksverband zu beachten. Stoßfugen sollten um 1/4-Stein versetzt sein, dabei sollte man eine Treppenbildung vermeiden. Grundsätzlich gilt das höchstens 3 – 4 Stufen angeordnet werden. Die Köpfe (Bindersteine) sollten höchstens in der 6. Schicht übereinanderliegen. Im Normalfall sollten nicht mehr als fünf Läufer hintereinander vermauert werden.

 

 

Der Läuferverband:

Hier liegen die Mauersteine mit ihrer Länge zur Wandfläche auf paralleler Ebene. Alle Klinkerschichten bestehen aus Läufern, die von Schicht zu Schicht um eine 1/2 Steinlänge als mittiger Verband angelegt werden. Es können auch 1/3 oder 1/4 Steinlängen als schleppender Verband gegeneinander versetzt angelegt werden. Es muss jedoch vorher klar definiert werden welche Variante angelegt werden soll. Der Läuferverband hat im Vergleich zu anderen Mauerverbänden die höchste Festigkeit.

 

Der Blockverband:
Ist ein Mauerwerksverband bei dem sich die Läuferschichten in der Längsrichtung der Mauer mit den Binderschichten quer zu der Längsrichtung in jeder Steinreihe abwechseln. Binder und Läuferschichten wechseln regelmäßig, die Überbindung beträgt 1/4 Stein in diesem Verband

 

 

 

Der Kopfverband:
Hier liegen die Mauersteine als Köpfe ca. 11,5 cm mit ihrer Kopfseite zur Wandfläche auf paralleler Ebene. Alle Klinkerschichten bestehen aus Köpfen, die von Schicht zu Schicht um eine 1/2 Kopflänge als mittiger Verband angelegt werden.

 

 

 

Der Kreuzverband:
Hier wechseln sich die Binder- und Läuferschichten ebenfalls ab. Im Gegensatz zum Blockverband sind jedoch auch die Läuferschichten zueinander versetzt. Somit sind die Stoßfugen der Binderschichten übereinander angeordnet, während die Stoßfugen der Läuferschichten um eine halbe Steinlänge versetzt sind. Das Muster des Kreuzverbandes wiederholt sich jede vierte Schicht. Um einen Kreuzverband erkennen zu können, sind auf jeden Fall vier Schichten notwendig. Die erste Schicht stellt die Binderschicht. Es folgt darauf eine Läuferschicht, die um die Hälfte gegenüber der Binderschicht versetzt ist. Als dritte Schicht kommt wieder eine Binderschicht. Die zweite Läuferschicht ist um 1 cm gegenüber der ersten versetzt angeordnet und lässt somit die gewollten Kreuze erkennen.

 

Der Flämische Verband:
Dieser Verband stellt eine Abwandlung vom Holländischen – Verband dar. Im Prinzip besteht der Flämische – Verband nur aus Läuferschichten und Binderschichten.

 

 

 

 

Der Holländische Verband:
Ist ein Zierverband der sich optisch dadurch kennzeichnet, dass auf jede Läufer und Binderschicht eine reine Binderschicht folgt. Hier liegen die Binder der Läufer und Binderschicht jeweils übereinander.

 

 

 

 

Rollschicht als Zierverband

Um innerhalb einer homogenen Fassade einen kleinen Blickfang einzubauen eignet es sich, die Steine zu drehen und diese als Zierverband zu setzen.

Dies ist im Herstellungsprozess begründet. Die Basis für jedes Riemchen ist Ton und dieser ist von Natur aus eher rötlich/braun. Für einen gelblichen, beigefarbenen oder hellgrauen Farbton muss man also Zusätze hinzufügen die die Farbe ändern, der Brennprozess ist ebenfalls aufwändiger als bei roten Steinen. Für den Laien sieht vielleicht ein heller Stein nur farblich anders aus als ein roter Stein, jedoch steckt mehr Material und Aufwand darin, sodass dadurch ein höherer Preis begründet ist.

Je nach Größe und Umfang der auszuführenden Arbeiten dauert eine Sanierung der Fassade inklusive aller Dämm-, Klinker- und Anschlussarbeiten ca. 4 Wochen. Die Zeitangabe bezieht sich auf ein gewöhnliches Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 140m².

Generell wie bei allen Renovierungs-/Sanierungsarbeiten kommt es zu Staubbildung. Vor jeder Sanierungsmaßnahme schützen wir horizontale und vertikale Flächen wie z.B. Fenster mit Folie abkleben, Hofflächen auslegen usw.

Generell sind wir äußerst bemüht, Schmutz auf der Baustelle zu vermeiden. Die Baustelle wird täglich aufgeräumt, um ein Herumfliegen von Verpackungsmaterialien, Folien etc. zu vermeiden.

Wenn der Putz tragfähig ist, kann grundsätzlich das Dämmsystem direkt auf der Wand verarbeitet werden.

Bei kreidenden Oberflächen empfehlen wir dringend den Renowall Tiefengrund.

Falls Sie nur aus optischen Beweggründen Riemchen wünschen und diese direkt auf den Putz kleben wollen (ohne Verbau eines Dämmsystems), so ist dies leider nicht möglich. Die Riemchen würden nicht auf der Putzfassade kleben bleiben.

Dies ist leider nicht möglich, wir verkaufen die Riemchen aus unserem Sortiment ausschließlich in Kombination mit dem Fireproof System oder dem Renowall Fugenleitsystem.

In diesem Fall stehen Sie nun offenkundig vor der Überlegung: Lasse ich einen Maler kommen der alles in Ordnung bringt, aber wer weiß wann die Fassade durch ein dummes Missgeschick die nächste Macke bekommt… Oder erstmal mehr Geld in die Hand nehmen und in eine Riemchenfassade investieren, die dann aber dauerhaft lochfrei bleibt und die Farbe behält?

Kommen wir dann noch zum Thema: Wie ist Ihr Haus energetisch aufgestellt? Ist die Dämmung noch zeitgemäß oder zahlen Sie jeden Monat eigentlich viel zu viel an Ihren Gasanbieter? Könnte man nicht für ein paar Euro mehr im Monat im Rahmen einer KfW-Förderung in eine moderne Fassade für Ihren Altbau investieren, die langfristig Heizkosten spart? Es ist ein einfaches Rechenbeispiel, das wir gern für Ihre Immobilie aufstellen um zu sehen, was alles möglich ist. Eine Altbausanierung ist oftmals bezahlbar allein durch die Ersparnis die Sie bei den Heizkosten haben.

Wenn Sie nur einen Maler bestellen der das Haus neu streicht und ausbessert, tun Sie damit langfristig nichts um Energie zu sparen.

Mit Riemchen und einem Dämmsystem von Renowall investieren Sie nebenbei auch in die Optik, aber wir fassen auch die Fassade Ihres Altbaus als Problemfaktor an. Mit uns investieren Sie vor allem in ein energetisch modernes, bestens gedämmtes Haus das damit eine enorme Wertsteigerung erfährt. Als Bonus gibt es dann noch eine Riemchenbekleidung mit der Ihr Haus aussehen wird wie neu. Fazit: Eine Altbausanierung mit Renowall lohnt sich!

So können unerwünschte Wärmebrücken in Ihrem Mauerwerk (Schalenfuge / Luftschicht) aussehen. Die Mörtelfugen verbinden sich bei diesem Beispiel vom Verblendmauerwerk zum Hintermauerwerk. Bei diesem Beispiel mit der innen liegenden OSB Bauplatte.

Durch den Kontakt der Mörtelbatzen, ist die vom Maurer vorgesehene Luftschicht völlig nutzlos. Nicht selten treten durch solche Verarbeitungsfehler auch Durchfeuchtungen im Mauerwerk auf. Kälte und Feuchtigkeit können so ungehindert in das Innenmauerwerk eindringen.

Helfen kann hier unser bewährtes fundamentfreies Wärmedämmverbundsystem, das Kälte und Feuchtigkeit von außen abhält und die Wärme im Hausinneren belässt.

 

Gefahrenfaktor Schimmelpilz

In Deutschland gibt es immer mehr Häuser und Wohnungen die unter Schimmelpilzbefall leiden. Der Schimmelpilz ist ein sehr gefährlicher Schadstoff, von dem es viele verschiedene Arten gibt und eine gefährlicher als die andere ist. Der Schimmelpilz bildet sich durch chemische Substanzen, die produziert und freigesetzt werden. Diese weisen einen charakteristischen, moderigen Geruch auf. Weitere Schäden und Nachwirkungen sind z.B. Fäule, sichtbarer und unsichtbarer mikrobieller Bewuchs, chemische Reaktionen des Baumaterials, Verfärbungen und rein mechanische Bauschäden.

 

Entstehung und Fortpflanzung des Schimmelpilzes

Der Schimmelpilz bildet sich an feuchten Orten, meist in Küche, Bad und Schlafzimmer, diese Räume sind durch ihre Nutzung ein idealer Ort zur Fortpflanzung des Schimmels.

Der Schimmel hat ebenfalls an den folgenden Orten ein leichtes Spiel:

  • Bauliche Wasserschäden, z.B. defekte Rinnen, fehlender Spritzwasserschutz oder defekte Drainage
  • Fehlende oder mangelhafte Sperrschichten zum Erdreich
  • Falsche Wärmedämmung von Außenbauteilen
  • Wärmebrücken, z.B. am Fenstersturz, Balkonplatte aus Beton, ungedämmtes Fallrohr
  • Hohe Luftfeuchtigkeit im Innenraum durch Duschen, Kochen, Waschen, bei gleichzeitiger schlechter Lüftung
  • Feuchtigkeitsabsperrende Innenverkleidung, z.B. Lackanstriche oder Kunststofftapeten
  • Mangelhafte Bauaustrocknung im Neubau

Achtung: Schimmelpilze finden häufig auch in Klimaanlagen ideale Wachstumsbedingungen vor und können dadurch die Raumluft stark belasten.

Auswirkungen auf den Menschen

Mikrobielle Schäden in der Wohnung können auf verschiedene Weise für den Menschen gesundheitsschädlich wirken:

  • Pilzsporen und luftgetragene Keime können Erreger von Pilzerkrankungen (Mykosen) sein. Mykosen durch Schimmelpilze wurden bisher allerdings nur bei immungeschwächten Personen beobachtet.
  • Schimmelpilz Bestandteile in Form bestimmter Eiweißkomplexe können allergische Reaktionen (z.B. Rhinitis, Asthma bronchiale, Alveolitis) auslösen.
  • Mykotoxine (z.B. Aflatoxine, Anthrachinone) sind höchstwahrscheinlich Verursacher von unspezifischen gesundheitlichen Problemen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Schleimhautreizungen und erhöhte Infektanfälligkeit.
  • Mikrobiologisch produzierte organische Verbindungen (MVOC) verursachen aufgrund ihres moderigen Geruchs ein schlechtes Raumklima. Deren Wirkung auf den menschlichen Organismus ist noch nicht eindeutig geklärt. Sie stehen im Verdacht, unspezifische Störungen, wie Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen hervorzurufen. Das akute Gefährdungspotential eines mikroniellen Befalls hängt auch stark von den vorhandenen Pilz- und Bakterienarten ab.

Schimmelbekämpfung

Liegen die Ursachen für erhöhte mikrobielle Belastungen in einem Feuchteschaden, hilft langfristig nur eine bauliche Verbesserung. Nach der Sanierung von defekten Materialien, der Einbringung von Sperrschichten oder der Veränderung des Taupunktes ist eine vollständige Trockenlegung und teilweise auch eine Entfernung belasteter Materialien erforderlich. Ist eine Schimmelpilzbelastung durch falsches Lüftungsverhalten entstanden, muss nach der Entfernung belasteter Materialien (z.B. Tapeten) der Untergrund evtl. behandelt und neu aufgebaut werden. Der Einsatz von chemischen Stoffen (Fungizide) zur Pilztötung scheint oftmals unabwendbar. Aus Sicht der AMBULANZ für Gesundheit und Umwelt bestehen aber erhebliche Bedenken, da Fungizide auch auf den Menschen gesundheitsschädlich wirken können. Zudem führen fungizide Mittel oft nur vorübergehend zur Beseitigung des Pilzschadens und können eine Neubesiedelung bei fehlenden technischen Maßnahmen (Austrocknung) nicht verhindern. Im Notfall sollten unter Beachtung aller Sicherheitsregeln und sonstiger Produkthinweise aufgrund der hohen Wirksamkeit Alkohole oder quartäre Ammoniumverbindungen eingesetzt werden.

Hilfe und Beratung bekommen Sie von der boege-ambulanz

Auf die richtige Dämmung kommt es an

Welche Art der Altbau Isolierung für Ihr Eigenheim infrage kommt, hängt vom Haustyp ab. In den meisten Fällen hat aber eine Fassaden-Dämmung den größten Effekt. Hier empfehlen wir Ihnen ganz besonders unser Wärmedämmverbundsystem mit echten Klinkerriemchen. Diese Dämmungen der Fassade sparen nicht nur deutlich Energie und bares Geld ein, sondern verschönern und steigern den Wert Ihrer Immobilie erheblich.

Wir setzen bei unserem System auf Polystyrol Dämmungen. Dieser Dämmstoff hat besonders in Verbindung mit unseren echten Klinkerriemchen (kein Plastik) am meisten überzeugt. Zudem halten diese Dämmungen in Verbindung mit unseren Spezialklebemörteln und Fugenmörteln bombenfest an der Wand. Eine Wand-Dämmung kann in zwei Varianten erfolgen, einmal von innen und einmal als Dämmung der Außenwand. Wir empfehlen Ihnen vorzugsweise die Dämmung der Außenwand.

Zum Abschluss eine Übersicht der Möglichkeiten, um Ihnen die jeweiligen Vor- und Nachteile aufzuzeigen:

 

Wand mit Innendämmung

Bei dieser Variante wird die Dämmung auf der Innenseite der Wand aufgebracht.

Vorteil: Kostengünstig und relativ leicht selbst gemacht

Nachteil: Die Wand fällt hierbei als Wärmespeicher vollständig aus. Außerdem wird die Wand noch mehr der Witterung ausgesetzt, da der Taupunkt nach innen verlagert wird. Spannungsrisse und Frostschäden können die Folge sein, da die Erwärmung der Wand nicht mehr vorhanden ist. Weitere Nachteile entstehen durch Verkleinerung des Wohnraums (bis zu 7 qm je Geschoss) sowie Probleme bei der Befestigung von Regalen, Lampen, Hängeschränken etc.

 

Wand mit Einblasdämmung / Kerndämmung

Bei dieser Variante wird die Luftschicht des zweischaligen Mauerwerk verfüllt.

Vorteil: Preiswerte Möglichkeit die Wand zu dämmen.

Bei Altbauten wurde oft mit einem zweischaligen Mauerwerk gebaut. Hier wurde im Wandaufbau eine Luftschicht von 4 bis 8 cm eingeplant. Diese Luftschichten können im Einblasverfahren mit Dämmmaterial verfüllt werden. Die Innenwand kann weiterhin als Wärmespeicher dienen wird aber außen nicht vor Witterungseinflüssen geschützt.

Nachteil: Wärmebrücken je nach Wandaufbau von 11,5 bis 25 cm im Anschlussbereich der Fenster, Stürze und Türen. Diese wurden massiv ausgeführt und es gibt keinen Hohlraum zum Verfüllen.

In der Luftschicht lagern meist Mörtelreste die während der Bauphase dort verblieben sind. Bindersteine, die in älteren Baujahren oft zum Verbinden beider Schalen verwendet wurden, unterbrechen die Luftschicht zusätzlich. Ferner wird die Außenwand noch mehr der Witterung ausgesetzt, da der Taupunkt durch die Einblasdämmung nach innen verlagert wird. Spannungsrisse und Frostschäden können die Folge sein, da die Erwärmung der Wandfläche von innen nach außen nicht mehr vorhanden ist.

 

Wand mit Außendämmung

Die Dämmung wird auf die Außenseite der Wand aufgebracht.

Vorteil: Optimale Kombination von Wirtschaftlichkeit und Wärmedämmung. Die Wand kann weiterhin als Wärmespeicher dienen und wird vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Dämmschicht dient zugleich als Untergrund für eine witterungsbeständige Schlussbeschichtung. Feuchtigkeitsschäden können weitgehend ausgeschlossen werden. Der Temperaturverlauf innerhalb der Wand ist optimal. Hitze und Kälte gelangen nicht ins Mauerwerk. Höhere Temperaturen im Wandquerschnitt verhindern Tauwasserausfall. (Schimmelpilzbildung). Die Energieeinsparung wird bei Gebäuden mit massiven Außenwänden durch die Speicherfähigkeit der Wände noch verstärkt. Die Außenwände speichern während der Tageszeit sehr viel Heizenergie, die während der Nachtzeit, in der Nachtabsenkungsphase wieder an die Innenräume abgegeben werden kann. Durch die Isolierung der Außenwände wird dieser Effekt verstärkt, weil weniger Wärmeenergie nach außen gelangt. Die Zeitspanne der Nachtabsenkung kann somit verlängert werden – Energie wird eingespart.

Nachteil: Platzbedarf nach außen.

Rollläden in die Dämmebene einbauen – erledigt in „einem Abwasch“!

Hier bietet Renowall Ihnen eine komfortable Komplettlösung an, die sich nahtlos in Ihre neue Dämmung einfügt. Die Montage erfolgt durchgängig mit der Dämmung, zügig und damit kostengünstiger als andere herkömmliche Systeme.

 

In diesem System haben Sie die Wahl zwischen Screens in diversen Farben oder Jalousien, für alle örtlichen Gegebenheiten gibt es eine Lösung:

  • Fenster im Mauerwerk
  • Fenster in der Dämmebene
  • Jalousieschürzen sofern das WDVS dünner als 180mm ausgeführt wird
  • Ecklösungen für Fenster an Hausecken
  • Lösungen für lange Lichtbänder (unbegrenzte Länge)

Mehr Details hierzu finden Sie in unserem Produktkatalog.

 

Renowall - Dämmung mit System Rollläden Raffstorekästen

Kaputte oder schlecht gedämmte Rollläden einfach ersetzen

Die Sanierung im Bestand stellt im Bereich alter Rollladenkästen eine größere Herausforderung dar. So kann der Bereich oft nicht optimal oder nur mit größeren Aufwand überdämmt werden.

Mit der Renowall Kastenstürze ist das kein Problem mehr. Sie passt sich ideal dem Bereich an und füllt die Dämmebene auf. Dank der vormontierten Abschlussschienen ist ein sauberer Putzabschluss gewährleistet – eine technisch schwierigere Montage von Putzträgern entfällt somit.

Individuelle Einbauhöhe

Unsere Kastensysteme sind individuell ausstattbar und in einer geringen Einbauhöhe lieferbar. So eignen sich besonders gut an Stellen, an denen wenig Platz zur Verfügung steht. Beispielsweise bei raumhohen Elementen übereinander.

Weitere Informationen zu unseren Screen- und Rollladenkasten finden Sie im Produktkatalog.

Bei einer Fußsortierung wird die Rückseite eines Klinkers als Sichtseite verwendet. Dies erzeugt ein sehr abwechslungsreiches Fassadenbild, denn man sieht dann Spuren des Herstellungsprozesses wie z.B. abgeplatzte Kanten, Abdrücke der Trocknungslatten und Transportbänder und ähnliches. Die Fassade sieht hierdurch sehr rustikal aus. Es ist variabel je nach Stein, wie hoch der Anteil der umgedrehten Steine in einer Fassade ist. Allerdings ist zu beachten, dass man nicht jeden Stein für eine Fußsortierung verwenden kann. Die Möglichkeiten werden begrenzt durch die DIN, die eine Dicke von mindestens 20mm für die Außenseite des Klinkers vorschreibt. Dreht man einen Lochstein um, kann dies nicht immer gesichert werden. Bei vielen Lochziegeln wird aber auch schon bei der Produktion darauf geachtet, besonders dicke Rückseitenwandungen zu produzieren, damit eine vielseitige Nutzung möglich ist.