Häufige Fragen von Architekten

Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) erteilt als deutsche Zulassungsstelle allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) für Bauprodukte und Bauarten und europäische technische Zulassungen (ETA) für Bauprodukte und Bausätze.

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen werden für solche Bauprodukte und Bauarten im Anwendungsbereich der Landesbauordnungen erteilt, für die es allgemein anerkannte Regeln der Technik, insbesondere DIN Normen, nicht gibt oder die von diesen wesentlich abweichen. Sie sind zuverlässige Verwendbarkeitsnachweise von Bauprodukten bzw. Anwendbarkeitsnachweise von Bauarten im Hinblick auf bautechnische Anforderungen an Bauwerke. Europäische technische Zulassungen werden für Bauprodukte im Anwendungsbereich des Bauproduktengesetzes erteilt; sie dokumentieren verlässlich die Brauchbarkeit eines Bauproduktes.

Allgemeine Bauartgenehmigung (aBG)

Die allgemeine Bauartgenehmigung ersetzt seit Juli 2017 die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Bauarten. Sie kann nur beim DIBt beantragt werden. In dieser neuen Bescheidart werden die Planung, Bemessung und Ausführung von Bauarten geregelt.

Die Bauordnungen der Bundesländer zielen auf die Sicherheit von Bauwerken ab. Um diese zu gewährleisten, kann es notwendig sein – zusätzlich zu den Produkteigenschaften – Aspekte des Zusammenfügens von Bauprodukten zu baulichen Anlagen („Bauart“) zu regeln. Das ist insbesondere der Fall, wenn sich wichtige Eigenschaften einer baulichen Anlage erst aus dem Zusammenwirken verschiedener Bauprodukte ergeben. Als Anwendungsregel kann die allgemeine Bauartgenehmigung nationale oder europäische Produktregelungen flankieren.

Die Wasseraufnahme nach DIN EN ISO 10545-3 darf 21% nicht überschreiten.

Die Frostbeständigkeit nach DIN EN ISO 10545-12 bzw. die Frostwiderstandsfähigkeit nach DIN 52252-1 mit 50 Frost-Tau-Wechseln muss gewährleistet sein.

Maximallänge der Riemchen 400 mm
Maximaldicke der Riemchen 25 mm

Für Riemchenlängen > 400 mm und einer Riemchendicke > 25 mm ist eine Bauartgenehmigung bzw. Zustimmung im Einzelfall notwendig.

Mineralwolle (Steinwolle) Dämmplatten in der Wärmeleitgruppe 035 oder 041
Hartschaum (Polystyrol) Dämmplatten in der Wärmeleitgruppe 032 oder 035

Die maximale Dämmstoffdicke von 200 mm darf nicht überschritten werden.
Für Dämmstoffstärken > 200 mm ist eine Bauartgenehmigung bzw. Zustimmung im Einzelfall notwendig.

Schon während der Entwurfsphase können Sie sich darauf verlassen, dass wir auf Basis Ihrer Wünsche bzw. natürlich der des Bauherrn und den einzuhaltenden Richtwerten der finanzierenden Banken wie KfW die bestmögliche Dämmung für Ihr Objekt auswählen.

Wir unterstützen Sie mit Detailinformationen und Zeichnungen anhand derer Sie Ihre Zeichnungen korrekt und schnell erstellen können.

Aus unserer langjährigen Erfahrung mit Architekten wissen wir, worauf es Ihnen ankommt. Sie möchten die Wünsche des Bauherrn kreativ umsetzen und sich dabei möglichst wenig mit umständlicher Fassadenplanung auseinandersetzen müssen. Hier kommen Ihnen unsere WDVS-Systeme gelegen, denn mit einer Dämmung und Riemchenbekleidung von Renowall können Sie auf genormte Qualität zurückgreifen die gleichbleibend und planbar ist. Sie konzentrieren sich auf Ihre Kerntätigkeit und wir versichern Ihnen, dass Sie sich um die Ausführung der Fassadendämmung keine Gedanken machen müssen abgesehen von der Wahl des Steins und der Fugenfarbe. Wir beraten Sie kompetent hinsichtlich der Materialauswahl (auch der zu empfehlenden Wärmeleitgruppe) für Ihr individuelles Projekt. Schicken Sie uns unverbindlich Ihre Zeichnung und Ihre Wünsche und dann entwickeln wir ein Gesamtkonzept, das Sie überzeugen wird. Hier geht es zum Kontaktformular mit Upload-Funktion!

Die Klinkerriemchen eignen sich zur Neubau sowie zur Altbausanierung. Die Riemchen sind leicht anzubringen, in ihrer Herstellung einzigartig und geben kombiniert mit unserem Dämmstoff hervorragenden Wärmeschutz. Die Fassade ist nach der Anbringung nicht mehr mit der vorherigen Fassade zu vergleichen und überzeugt durch sein phantastisches Aussehen bei der Sanierung sowie im Neubau. Der Klinker mit der Dämmung ist schnell und einfach anzubringen, es ist kein Fundament nötig wie bei anderen Fassadensystemen, dies bedeutet auch Wohnflächengewinn. Im Winter sind die Wohnräume durch eine höhere Wandoberflächentemperatur vor Tauwasserbildung geschützt. Und im Sommer herrscht im Haus angenehme Kühle.

Herstellung des Klinkerriemchens

Der erste Arbeitsschritt ist die Aufbereitung und die Zerkleinerung des Tons bzw. der Schamotte. Beim nächsten Vorgang gelangt das Material durch die Hammermahle, wo es solange zerkleinert wird, bis es durch das Sieb passt. Jetzt ist das Material in Pulverform gebracht und kann in das Vorratssilo gefüllt werden, wo es mit Wasser gleichmäßig feucht gemacht wird. Beim Kollergang (große Walze) wird das Material sehr intensiv durchgewalzt und so für gleichmäßige Feuchtigkeit gesorgt. Gleichzeitig wird das Material vorverdichtet. Der jetzt durchgekollerte Ton wird in einem Kastenbeschicker befördert, von wo er der entsprechenden Presslinie zugeteilt wird.

Danach gelangt das Material in den Vormischer, der drückt das Material in das Vakuum der Schneckenpresse, wodurch es noch weiter vorverdichtet wird. Wenn das Material aus der Schneckenpresse kommt, erhält es die richtige Höhe und Breite. Je nach Art der Schneckenpresse kann die Größe verändert werden, zwei Messer sorgen dann für die richtige Länge. Danach kommen die fast fertigen Riemchen in den Kammertrockner, wo sie für 24 Std. bei 140 – 160 Grad verbleiben.

Jetzt werden die Platten durch die Glasieranlagen gefahren. Die Riemchen kommen dann in feuerfeste Boxen und werden in einen Tunnelofen gebrannt. Das Brennen dauert bei 1100 Grad ca. 60 Std. Abschließend werden die Riemchen nochmals gespalten und auf Fehler überprüft. Final erfolgt die automatische  Ab- und Verpackung der Riemchen.

Dies ist leider nicht möglich, wir verkaufen die Riemchen aus unserem Sortiment ausschließlich in Kombination mit dem Fireproof System oder dem Renowall Fugenleitsystem.

Bei einer Fußsortierung wird die Rückseite eines Klinkers als Sichtseite verwendet. Dies erzeugt ein sehr abwechslungsreiches Fassadenbild, denn man sieht dann Spuren des Herstellungsprozesses wie z.B. abgeplatzte Kanten, Abdrücke der Trocknungslatten und Transportbänder und ähnliches. Die Fassade sieht hierdurch sehr rustikal aus. Es ist variabel je nach Stein, wie hoch der Anteil der umgedrehten Steine in einer Fassade ist. Allerdings ist zu beachten, dass man nicht jeden Stein für eine Fußsortierung verwenden kann. Die Möglichkeiten werden begrenzt durch die DIN, die eine Dicke von mindestens 20mm für die Außenseite des Klinkers vorschreibt. Dreht man einen Lochstein um, kann dies nicht immer gesichert werden. Bei vielen Lochziegeln wird aber auch schon bei der Produktion darauf geachtet, besonders dicke Rückseitenwandungen zu produzieren, damit eine vielseitige Nutzung möglich ist.